liquified desires, i speed so far
MONIKA GRABUSCHNIGG
ERÖFFNUNG: Fr 04.09.2020, 16:00 Uhr
AUSSTELLUNG: 04.09.2020 – 03.10.2020
ÖFFNUNGSZEITEN: Do – Fr 16:00 – 20:00 Uhr, Sa 12:00 – 16:00 Uhr
DE Monika Grabuschniggs Werke nehmen ein Hier und Jetzt in den Blick, dessen analoge Wahrnehmungsformen permanent durch das Digitale perforiert werden und umgekehrt. Mit ihrer stilistischen Referenz an ein Revival neo-paganer Formsprachen und Ästhetiken sind Grabuschniggs züngelnde Keramik-Flammen der Serie New Fire, Hardware for the Real analoge thinking devices, die Zugang zu alternativen oder okkulten Wissensformen und transformierenden Perspektiven versprechen. Demgegenüber sind Grabuschniggs metallisch schimmernde Radkappen Crash (Simulation) Parabeln unserer fortwährend optimierten Hi-Tech-Ära, in der immer unklarer wird, wann Entwicklungen gut- oder bösartig sind—und für wen? Die deformierten, liquidierten und gleichzeitig buckelnden Relikte zeugen von der Instabilität physischer Gewissheit und hinterlassen ein Unbehagen im Behaglichen.
EN Monika Grabuschnigg’s works suggest that analog forms of perception are permanently perforated by the digital and vice versa. In her stylistic reference to a revival of neo-pagan forms and aesthetics, Grabuschnigg’s flickering flames of New Fire, Hardware for the Real are analog thinking devices that promise access to alternative or occult forms of knowledge and transforming perspectives. Grabuschnigg’s metallic shimmering hubcaps Crash (Simulations) are parables for our perpetually optimized high tech times, in which it is increasingly uncertain whether developments are benign or malignant—and for whom? The deformed, melting and revolting relics bear witness to the instability of physical certainty. They are alluring while simultaneously evoking a sense of unease.
KURATION: KERSTIN FLASCHE
>>> WEITERE INFORMATIONEN / FURTHER INFORMATIONS
Die Ausstellung wird gefördert durch die Stiftung Kunst und Musik für Dresden und das Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden.