APOTHEOSIS
Deborah Geppert & Anaïs Goupy & Postorganic Bauplan
kuratiert von Winnie Seifert und Isabella Engelhardt
ERÖFFNUNG: 08.06.2023, 18:00 Uhr
AUSSTELLUNG: 09.06.-08.07.2023
ÖFFNUNGSZEITEN: Do-Fr 16:00-20:00 Uhr, Sa 12:00-16:00 Uhr
DE_Wie weit reicht der Mensch? Mit dem ersten Mondflug anno 1969 war klar: nach Möglichkeit bis ins All. Vertreten durch die ersten Mondreisenden verewigte sich der Homo sapiens auf dem lunaren Trabanten. Aber dennoch: das menschliche Dasein ist endlich. Das Überschreiten dieser irdischen Grenzen, ausgehend von technischen Errungenschaften, innerhalb sozialer Medien und letztendlich in einer neuen Rückbesinnung auf die Natur, ist unserer Zeit immanent und erhebt uns unverhofft auf neue Ebenen – sind wir physisch und kognitiv ja eigentlich begrenzt. Doch blicken wir noch viel weiter zurück, denken wir etwa an die griechische Mythologie und Ovids Metamorphosen, begegnet uns hin und wieder die Aushebung der menschlichen Natur. Die Erhebung zu einem Gott, einer Göttin. Eine Vergöttlichung – eine Apotheose. Zum einen beschreibt die Apotheose die Divinisierung des Menschen und damit dessen gewonnene Unsterblichkeit, zum anderen eine Verherrlichung oder Verklärung im Allgemeinen.
Die Ausstellung APOTHEOSIS vereint erstmalig die Positionen der Künstlerinnen Deborah Geppert, Anaïs Goupy und des Duos Postorganic Bauplan (Josefina Maro und Salvador Marino).
Anknüpfend an die eingangs gestellte Frage ergeben sich viele weitere: Welche Durchbrüche wird die Zukunft bringen? Was wartet darauf, entdeckt zu werden? Welchen Teil können wir dazu beitragen? Welchen Platz nehmen wir selbst ein? Vor diesem Hintergrund entwirft die Ausstellung APOTHEOSIS ein konstruktives Zukunftsnarrativ, das – zusammengesetzt aus den drei verschiedenen Positionen – mehr ist als die Summe seiner Teile.
Die Ausstellung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und das Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden.
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EN_How far does the human being reach? With the first flight to the moon in 1969, it was clear: as far as possible into space. Represented by the first lunar travellers, Homo sapiens immortalised himself on the lunar satellite. But still: human existence is finite. The transcending of these limits, starting from technical achievements, within social media and in a new return to nature, is immanent in our time and unexpectedly elevates us to new levels. But if we look much further back, if we think of Greek mythology and Ovid’s Metamorphoses, for example, we encounter the elevation of human nature now and then. The elevation to a god, a goddess. A deification – an apotheosis. On the one hand, apotheosis describes the divinisation of man and thus his gained immortality, on the other hand a glorification or transfiguration in general.
The exhibition APOTHEOSIS brings together for the first time the positions of the artists Deborah Geppert, Anaïs Goupy and the duo Postorganic Bauplan (Josefina Maro and Salvador Marino).
The exhibition is supported by the Kulturstiftung des Freistaates Sachsen and the Amt für Kultur und Denkmalschutz der Landeshauptstadt Dresden.